DAS HAUS OLDENBURG IN ÖSTERREICH

Das Haus Oldenburg in Österreich


Das Haus Oldenburg ist eines der bedeutendsten Geschlechter des regierenden europäischen Hochadels zu dessen Nachkommen diverse Königshauser und in direkter Linie auch wir gehören.


Es gründet auf einem alten norddeutschen Fürstengeschlecht, dessen Ursprünge im Osnabrücker Nordland liegen. Es wurde mit Egilmar I. 1091 erstmals sicher bezeugt. Doch gehen die Wurzeln noch weitere hunderte Jahre zurück.


Durch rechtmäßige Vermählung und Niederlassung in Österreich entstand im Jahre 2011 die Österreichische Linie des Hauses Oldenburg.


Bedeutung


Die bis 1918 regierenden Großherzöge von Oldenburg sowie die russischen Zaren aus dem Hause Romanow-Holstein-Gottorp und die schwedischen Könige bis 1818 gehören genealogisch zum Hause Schleswig-Holstein-Gottorf, ebenfalls einem Zweig der dänischen Linie des Gesamthauses Oldenburg.


Die noch heute regierenden Königshäuser von Dänemark und Norwegen gehören genealogisch zum Zweig Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, desgleichen das griechische Königshaus dem der Gemahl der verstorbenen britischen Königin Elisabeth II entstammt. Und somit auch König Charles II von Großbritannien und sein Sohn Prinz WIlliam von Wales.

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Die Geschichte des Hauses Oldenburg


Zu Zeiten des ersten Kreuzzuges und der Eroberung Jerusalems wurden die Wurzeln unseres Hauses, verbrieft, gelegt.


700 Jahre nach der verbrieften Gründung des Hauses Oldenburg erklärt sich Amerika für Unabhängig. 1066 Wilhelm der Eroberer erobert England und wird engl. König, 1075 Investiturstreit zwischen Kaiser und Papst, 1077 Gang nach Canossa: Heinrich IV. leistet Abbitte bei Gregor VII, 14. Jh. Entwicklung der Feuerwaffe und der Kanone, 1339 - 1454 Hundertjähriger Krieg zwischen England und Frankreich, 1348/49 Pest wütet in Europa (ca. 15. Mio. Tote), Ausschreitungen gegen Juden, 1356 Goldene Bulle, Regelung der Königswahl, 15. Jh. Blüte der Handelsstädte Norditaliens, Medici, 1450 Gutenberg erfindet den Buchdruck, 1453 Türkische Eroberung Konstantinopels, Ende des oström. Reiches, 1643 -1715 Ludwig XIV. der „Sonnenkönig“ in Frankreich, Merkantilismus, 18. Jh. Aufstieg Russlands zu einer Großmacht, Peter der Große, 1740 - 1786 Friedrich II. der Große von Preußen, aufgeklärter Absolutismus, 1756 - 1763 Siebenjähriger Krieg, Preußen setzt sich als europ. Großmacht durch, 1776 Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung in den USA.

 

Die Inquisition hatte noch nicht begonnen ihr grausiges Werk zu entfalten, Die Mongolen haben noch nicht Osteuropa erobert und Gutenberg hatte noch nicht den Buchdruck erfunden, Columbus hat Amerika noch nicht entdeckt und an den Sonnenkönig dachte noch niemand, als das Adelsgeschlecht von Oldenburg bereits gegründet war.

 

Die Wurzeln des Hauses Oldenburg gehen vermutlich sogar auf das Adelsgeschlecht des historisch bekannten Widukind zurück. Widukind welcher mit seiner Taufe zum Christentum, einen Friedensvertrag mit Karl dem Großen erreichte.

 

In einer Zeit wo Karl der Große, Papst Stephan II und Kaiser Konstantin lebten, wurden die Wurzeln unserer Familie gelegt.

 

Viele unserer Vorfahren, waren bei den geschichtsträchtigsten Ereignissen der Weltgeschichte dabei. Überlieferungen zufolge gehörte einer unserer Vorfahren zum Gefolge und vermutlich auch zur Verwandschaft von König Heinrich dem VI auf seinem Gang nach Canossa zu Papst Gregor VII.

 

Als recht sicher gilt, das Mitglieder des Hauses Oldenburg dem Ruf von Papst Urban II folgten und am ersten Kreuzzug teilnahmen. Als ebenfalls recht sicher gilt auch das Mitglieder des Hauses Oldenburg unter Friedrich I., genannt Barbarossa dienten und 1147 bis 1149 am Kreuzzug seines königlichen Onkels Konrad III. teilnahmen.

 

Gesichert ist, das Sophie Auguste Frederike von Oldenburg (1729-1796), in die Geschichte einging als: Zarin Katharina II von Russland (Katharina die Große)

 

Noch bevor Otto, Graf von Habsburg, genealogisch Otto II. (* unbekannt; † 8. November 1111) als erster Namensträger des Hauses von Habsburg geboren wurde, gab es das Adelshaus Oldenburg bereits als eine Familie des Hochadels!.


Alle diese geschichtsträchtigen Ereignisse, haben Mitglieder des Hauses Oldenburg bereits als bestehender Hochadel miterlebt.

Ein gelber Schild mit zwei blutroten Balken bildet das Wappen derer zu Oldenburg. Es zeugt noch heute von dem Mut des jungen Grafen Friedrich, der, um die Ehre seines Vaters zu retten, den Kampf mit einem Löwen aufnahm.

Es geschah zu der Zeit, als Kaiser Heinrich IV einen Reichstag in Goslar zusammenrief. Graf Huno, der damals das Ammerland und Rüstringen regierte, hatte mit großen Problemen in seinem eigenen Land zu kämpfen und blieb deshalb dem kaiserlichen Reichstag fern. Seine Feinde nutzten die Gelegenheit, den Grafen als Verschwörer gegen den Kaiser zu verleumden. Um seine Unschuld zu beweisen, mußte Graf Huno, so bestimmte es der Kaiser, sich einem Gottesurteil unterwerfen: Ein tüchtiger Fechter aus seinem Gefolge sollte sich dem Kampf mit einem Kämpen des Kaisers stellen. Siegte der Kämpfer des Grafen, so war seine Unschuld bewiesen.


Graf Huno wählte seinen Sohn, den jungen Grafen Friedrich, und reiste mit ihm nach Goslar. Der Kaiser jedoch schickte einen hungrigen Löwen in den Kampf. Ein scheinbar aussichtsloser Fall. Die blutrünstige Bestie würde den jungen Grafen zerreißen, bevor jener auch nur einen Schwertstreich ausführen könnte, doch der mutige Graf besann sich auf die Fähigkeit, die den Menschen über das Tier erhebt die Fähigkeit, zu denken – und bediente sich einer List. Als er mit gezogenem Schwert die Kampfesarena betrat, schob Graf Friedrich eine wie ein Krieger ausstaffierte Strohpuppe vor sich her, die mit frischem Fett und Ochsenblut beschmiert war. Sein Plan ging auf. Der hungrige Löwe stürzte sich, vom Blutgeruch angelockt, auf die Strohpuppe, um sie zu zerreißen. Dem jungen Grafen blieb Zeit genug, das wilde Tier zu erlegen. Unverletzt verließ er die Arena.


Kaiser Heinrich, nun von der Unschuld des Grafen Huno überzeugt, tauchte seine Hand in das frische Löwenblut und strich damit zweimal über den goldenen Schild des glorreichen Siegers. So entstand das gelb-rote Wappen derer zu Oldenburg, das später zahlreiche Fürsten aus oldenburgischem Stamm, so die Könige von Dänemark und die Herzöge von Schleswig-Holstein und Oldenburg, im Andenken an den mutigen Grafen Friedrich im Schilde führten.

Graf Huno und Graf Friedrich aber kehrten reich beschenkt heim und stifteten zum Dank das Benediktinerkloster zu Rastede.